Erkläre, welche Arbeiten du übernimmst
Schreib deine Leistungen so auf, wie du sie einem Kunden am Telefon erklären würdest. Ein Begriff wie „Elektrotechnik“ benennt dein Gewerk. Welche Aufträge du annimmst, wird erst durch konkrete Beispiele deutlich: etwa Elektroinstallationen im Neubau, die Modernisierung einer bestehenden Anlage oder Sicherheitstechnik.
Wenn du dich auf bestimmte Arbeiten konzentrierst, sag das. Auch die Angabe, ob du für Privatkunden, Unternehmen oder beide arbeitest, hilft bei der Einordnung. Für umfangreichere Leistungen kann sich eine eigene Unterseite anbieten. Dort ist Platz für typische Fragen, den Ablauf und passende Projekte.
Am Beispiel von Elektro Gaul kannst du sehen, wie ein Handwerksbetrieb seine Leistungen auf einer Website vorstellt. Der gezeigte Ausschnitt ist ein realisiertes Projekt von DX / Digital.

Mach dein Einsatzgebiet deutlich
Ein Besucher sollte schnell erkennen, ob du auch an seinem Wohnort arbeitest. Nenne deinen Standort und beschreibe dein tatsächliches Einsatzgebiet. Wenn du bestimmte Orte regelmäßig anfährst, kannst du sie nennen. Eine lange Liste von Städten, in denen du gar nicht tätig bist, hilft niemandem.
Schreib gegebenenfalls dazu, ob du für größere Projekte auch weiter fährst. So kann ein Bauherr seine Anfrage besser einschätzen. Den genauen Einsatzort kannst du zusätzlich im Kontaktformular abfragen.
Zeig abgeschlossene Arbeiten mit etwas Kontext
Ein Projektfoto wird aussagekräftiger, wenn du kurz erklärst, was zu sehen ist. Welche Aufgabe gab es? Welche Arbeiten hast du übernommen? Bei einer Renovierung können Vorher-nachher-Bilder den Umfang zeigen. Bei einer Installation hilft oft ein Detailfoto mit einer verständlichen Beschreibung.
Verwende eigene Aufnahmen, für deren Veröffentlichung du die nötigen Rechte und gegebenenfalls die Zustimmung der abgebildeten Personen hast. Du brauchst für den Anfang keine riesige Galerie. Wähle Arbeiten aus, die zu den Aufträgen passen, die du künftig bekommen möchtest.
Bleib bei belegbaren Angaben. Wenn du keine Auswertung zu zusätzlichen Anfragen hast, beschreibe das Projekt und die Umsetzung, ohne eine Erfolgszahl zu erfinden.
Frag nach den Angaben, die du für ein Angebot brauchst
Stell deine Telefonnummer und eine verständlich beschriftete Kontaktmöglichkeit gut sichtbar bereit. Auf dem Smartphone sollte ein Tipp auf die Nummer einen Anruf starten können.
Ein Formular kann dir helfen, die erste Anfrage einzuordnen. Für einen Renovierungsauftrag sind beispielsweise die Art der Arbeit, der Einsatzort und der gewünschte Zeitraum interessant. Wenn Fotos für die Einschätzung wichtig sind, lässt sich auch ein Upload besprechen.
Frage zuerst nach einer kurzen Beschreibung des Vorhabens, dem Ort und einer Rückrufnummer oder E-Mail-Adresse. Zusätzliche Pflichtfelder sollten einen klaren Zweck haben. Welche Angaben du wirklich brauchst, ergibt sich aus deinen üblichen Rückfragen.
Versprich eine Reaktionszeit nur, wenn du sie im Alltag einhalten kannst. Ein Notdienst-Hinweis gehört ebenfalls nur auf die Seite, wenn du diesen Dienst tatsächlich anbietest.
Prüfe die Website auf deinem eigenen Smartphone
Öffne deine Website so, wie ein Kunde sie unterwegs benutzen würde. Kannst du die Leistungen ohne Zoomen lesen? Lässt sich das Menü bedienen? Funktionieren Telefonnummer und Formular? Ein schönes Bildschirmfoto sagt darüber wenig aus.
Achte auch darauf, dass Bilder zum verfügbaren Platz passen und nicht unnötig große Dateien geladen werden. Aufwendige Animationen sollten die Kontaktaufnahme nicht erschweren. Lass am besten jemanden eine konkrete Aufgabe lösen, zum Beispiel: „Finde heraus, ob wir Badsanierungen in deinem Ort übernehmen, und schicke eine Anfrage.“ Dabei fallen unklare Stellen oft schnell auf.
Für eine genauere Prüfung kannst du die Checkliste zur mobilen Bedienung durchgehen. Wie dein Betrieb auf Google dargestellt wird, beschreibt der Beitrag zum Google-Unternehmensprofil.
Diese Fragen sollte deine Website beantworten
- Welche Arbeiten übernimmst du und für wen?
- In welchem Gebiet bist du tätig?
- Welche passenden Projekte kann sich ein Interessent ansehen?
- Wie erreicht er dich und welche Angaben brauchst du von ihm?
- Sind Telefonnummer, Öffnungs- oder Kontaktzeiten und Leistungen aktuell?
- Kann er die Seite auch auf dem Smartphone problemlos bedienen?
Wenn einzelne Punkte fehlen, lässt sich oft gezielt nachbessern. Ob eine größere Überarbeitung sinnvoll ist, kannst du mit der Entscheidungshilfe zum Website-Relaunch prüfen.
Weitere Funktionsbeispiele findest du unter Webdesign für Handwerker. Welche Kosten bei mir für Erstellung und Betreuung anfallen, erkläre ich im Beitrag Was kostet eine Website für deinen Betrieb?

Dein Ansprechpartner bei DX / Digital. Beratung, Gestaltung und Umsetzung deiner Website aus Kaiserslautern.
Mehr über meine Arbeit ↗